Die letzten Einsätze

20.10.2018  Uebungseinsatz  in Tschechien Svojkov  Internationale
17.10.2018  Brandeinsatz  in Großschönau Bahndamm an der Grenze  Flächenbrand am Bahndamm
14.10.2018  Hilfeleistung  in Großschönau Trixi Park Jonsdorferstrasse  Dach des

Aus unserer Galerie


50 Jahre deutsch-tschechische Feuerwehr-Kooperation Im Depot der Großschönauer Feuerwehr, direkt neben dem Stellplatz des Kommandowagens, befindet sich an der Wand ein besonderer Schlüsselkasten. Seit 1997 wird darin der Schlüssel zur Grenzschranke zwischen Großschönau und Varnsdorf aufbewahrt. Er ist inzwischen zu einem Symbol für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit geworden, denn er wird heute nicht mehr benötigt. Am 25. März 1967 kam es in der Zollgasse von Großschönau, im alten Zollhaus an der Grenze, zu einem Dachstuhlbrand, der von der tschechischen Seite zuerst bemerkt wurde. Die Varnsdorfer Feuerwehr wurde alarmiert rückte aus und ließ sich auch von dem geschlossenen Grenzschlagbaum nicht aufhalten.

Unter diesem Titel berichtete die SZ Zittau am 15. Februar über ein Ereignis vom Donnerstag, dem 13. Februar, bei dem es zu einer Sperrung der Spitzkunnersdorfer Straße in der Nähe des Forsthauses kam. Der Unfall und das Auto im Graben gehörten zum Glück zu einer Einsatzübung der Gemeindefeuerwehr Großschönau und der FFW Spitzkunnersdorf. Hergang und Verlauf des Einsatzes fanden sich ausführlich beschrieben und bebildert in der SZ. Die hydraulischen Spezialwerkzeuge der Großschönauer Wehr kamen dabei erneut zum Einsatz, und die Kameraden hatten die Möglichkeit, damit unter Einsatzbedingungen zu üben. Trotz winterlicher Bedingungen kam es im Januar und Februar nicht zu Unfällen, die einen echten Einsatz der Feuerwehr in der beschriebenen Art erfordert hätten. Außer einem Meldereinlauf aus der FROTTANA am 8. Februar um 22.47 Uhr, der zur Alarmierung der gesamten Gemeindefeuerwehr führte, sich aber als Fehlalarm erwies, verliefen die ersten beiden Monate des Jahres 2017 für unsere Feuerwehrleute sehr ruhig. Wenn sich nichts ändert, wird auch das Abschmelzen des Schnees bei leichtem Regen zum Ende des Monats Februar keine unnormalen Zustände in den Flüssen zur Folge gehabt haben. Inzwischen hielten beide Ortsfeuerwehren Versammlungen ab, die dem Rückblick auf 2016 und der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung am 3. März dienten.

Der reichliche Gebrauch von Böllern und Silvesterfeuerwerk hat bestimmt ausgereicht, um die üblichen bösen Geister gleich für das ganzes Jahr zu verwarnen. Allerdings kann für die anstehenden gesellschaftlichen und politischen Ereignisse des Jahres 2017 leider kein glücklicher Verlauf herbeigeböllert werden. Wir können nur darauf hoffen! Für die Feuerwehr verlief die Silvesternacht zum Glück sehr ruhig. Für den weitgehend verantwortungsbewussten Umgang mit Feuerwerkskörpern sind die Feuerwehrleute immer sehr dankbar! Sorgen wir also gemeinsam dafür, besonders durch umsichtiges Verhalten seitens der Bürger, dass das neue Jahr günstig verlaufen möge. Soweit dies durch die Feuerwehr beeinflusst werden kann, sind alle Voraussetzungen dafür gegeben. Die Kameraden der Gemeindefeuerwehr werden regelmäßig an ihrer Qualifikation arbeiten, Übungen durchführen und jederzeit für den Ernstfall bereit sein. Auch die traditionellen Feste werden nicht zu kurz kommen. Bis zum Maibaumsetzen müssen wir gar nicht so lange warten, im Sommer wird es auch das beliebte Depotfest in Waltersdorf geben. Zuvor jedoch, am 25. März, wird die Feuerwehr Großschönau gemeinsam mit den befreundeten „Hasiči“ aus Varnsdorf auf fünfzig Jahre freundschaftlicher Zusammenarbeit zurückblicken. Aus diesem Anlass soll der bestehende Löschhilfevertrag feierlich fortgeschrieben werden.

Vorerst jedoch wünschen Ihnen, liebe Leser, alle Kameraden der Gemeindefeuerwehr in den Ortswehren Großschönau und Waltersdorf sowie Gemeindewehrleiter Fabian Hälschke, ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2017!

Am 5. November fand noch einmal eine gemeinsame Übung mit den „Hasiči“ in Svojkov statt. Die OFW Großschönau rückte um 8:00 mit allen vier Fahrzeugen aus, um zunächst in Varnsdorf den UNIMOG (mit Kran) der Partnerfeuerwehr abzuholen. Gemeinsam wurde in den Bereitstellungsraum auf den Markt von Nový Bor vorgerückt, wo auch das „Rote Kreuz“ aus Šluknov seine Position bereits eingenommen hatte. Nach der Einsatzanforderung aus Svojkov fuhr die gesamte Kavalkade los. Ziel war die Bürgermeisterei. Ein Brand wurde mit Hilfe eines Rauchentwicklers simuliert und es galt, eine Gruppe von Menschen aus dem ersten Stock über ein Fenster zu bergen. Die Erstbekämpfung wurde von den Svojkover Kameraden vorgetragen, die Einsatzleitung lag bei Petr Junek. Wasserversorgung und Verkehrssicherung übernahmen die Großschönauer, der UNIMOG-Kran, bedient von Jiři Sucharda, leistete bei der Bergung von liegenden Verletzten hervorragende Dienste. Es war eine gelungene Übung, von der das beiliegende Gruppenfoto zeugt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen kehrten alle Teilnehmer wieder nach Hause zurück.

Eigentlich heißt es: Spielmannszug der Feuerwehr Großschönau, denn als solcher wurde er am 8. Oktober auf dem Depot vor Beginn des Herbstmusikfestes in einer Feierstunde geehrt. Wir wissen aber, es gab für ihn eine wichtige Vorgeschichte, die vor zwanzig Jahren begann. Frank Zimmermann war damals der Gründer und Inspirator des Spielmannszuges, der sich in Großschönau bald großer Beliebtheit erfreute. Während der Feierstunde gab er einen persönlichen Rückblick auf die Anfangszeit, auf Schwierigkeiten und Erfolge beim Aufbau. Es war und ist schließlich keine Kleinigkeit, Instrumente und eine attraktive Ausstattung für etwa 15 Musikanten anzuschaffen und sich dabei auch noch musikalisch zu entwickeln. Und, eine freundliche Verbindung zur Feuerwehr gab es zu jeder Zeit. Im September des Jahres 2004 fand ein Freundschaftsbesuch der FFW Großschönau bei der Feuerwehr in Szklarska Poręba statt. Mit dem Spielmannszug in seiner blau-gelben Uniform an der Spitze, zogen beide Feuerwehren gemeinsam durch die Stadt.

Die spätsommerlichen Temperaturen und hervorragendes Wetter nutzt sicher jeder für seine Belange und genoss die Wochenenden mit Sonne pur. Den Kameraden der Gemeindefeuerwehr stand jedoch ein recht gefüllter Terminkalender im September bevor.So war das Stellen der Einsatzleitung und Absicherung des immer mehr wachsenden Oberlausitzer Dreiecksrennens auch dieses Jahr eine Herausforderung. Zusammen mit den Feuerwehren Waltersdorf, Bertsdorf, Jonsdorf und Großschönau sowie dem DRK Verband Löbau Zittau, begann mit der Abnahme der Fahrerlager und der Einweisung und Schulung an den Tourenwagen der Dienst von insgesamt 25 Kameraden der Feuerwehr Aufmerksam verfolgten die Fahrer die Visite der Feuerwehr: „So etwas gibt es auf großen Rennstrecken nicht!“, betonte Rico Meusel, welcher seinen Skoda RS 130 und sein Gridgirl zur Lehrvorführung „Bergung aus einem Rennwagen“ zur Verfügung stellte.

Wenn auch das Wetter im Juli, sozusagen siebenschläfergemäß, ständig zwischen hoch und tief wechselte, gab es bei den Ereignissen des Monats eigentlich nur Spitzenwerte. Nach einigen Vorbereitungen wurde am 16. Juli, im Rahmen des Grusschinner Schissn´s, das erste Weberschiffchenrennen der Feuerwehr auf der Lausur als Weltpremiere durchgeführt. Es ist wohl am besten, sich den Schiffstyp anhand der Fotos zu erschließen. Doping oder geheime Maßnahmen zur Verbesserung der Schiffgeschwindigkeit gab es nicht, dafür aber engagierte Vorarbeiten von Thomas und Katharina Schaaf und eine intensive Betreuung des Zieleinlaufes durch die Jugendfeuerwehr und rennerfahrene Kameraden. Nach dem Massenstart in der Nähe des Viadukts dauerte es nur einige Minuten, bis einige Meter oberhalb der Hirschgässel-Brücke so etwas wie ein Fischschwarm das ruhig fließende Wasser der Lausur bewegte.

Ohne eigenes Zutun sind wir bereits wieder in der Mitte des Jahres angekommen, und eine „Halbzeitpause“, vielleicht zu Besinnung, gibt es für uns nicht. Also sehen wir bereits den sommerlichen und herbstlichen Höhepunkten des Jahres entgegen. Dabei wollen wir aber den Juni nicht vergessen. Schon am ersten Wochenende fand in Waltersdorf ein schönes Dorffest statt, in dessen Rahmen die Ortsfeuerwehr ihr 140jähriges Bestehen würdevoll feierte. Ein langer Festumzug mit Feuerwehren aus der Nachbarschaft gab einen eindrucksvollen Rahmen dafür ab. Das beiliegende Foto zeigt die zur Ehrung angetretene Ortswehr. Wir alle gratulieren herzlich und wünschen „Immer gut Schlauch“ für unsere Kameraden!