| 26.02.2024 Brandeinsatz in Gartensiedlung am HUtberg Großschönau Brand einer Gartenlaube |
| 24.02.2024 Brandeinsatz in Hörnitz Ernst Thälmannstraße Brand eines PKW an |
| 17.02.2024 Hilfeleistung in Hutberg Großschönau Gemeldete Hilfe Rufe aus |
| 26.02.2024 Brandeinsatz in Gartensiedlung am HUtberg Großschönau Brand einer Gartenlaube |
| 24.02.2024 Brandeinsatz in Hörnitz Ernst Thälmannstraße Brand eines PKW an |
| 17.02.2024 Hilfeleistung in Hutberg Großschönau Gemeldete Hilfe Rufe aus |
Die Tage sind bereits wieder deutlich kürzer und das morgendliche Vogelkonzert ist inzwischen verstummt. Das heißt, wir befinden uns in der Mitte des diesjährigen Sommers. Schlecht war er bisher wirklich nicht, wir blieben von Unwettern verschont. Gelegentlich war es ein wenig zu warm, aber wichtige Veranstaltungen in der Gemeinde haben darunter nicht gelitten. Das diesjährige Weberschiffchenrennen vom 18. Juli stand unter der besonderen Überschrift „ Bürgermeisteraufgabe“. Diese erhält der GFC jedes Jahr am „11.11.“ zur Eröffnung der närrischen Saison und der symbolischen Schlüsselübergabe für das Gemeindeamt. Diesmal sollten die Karnevalisten die Feuerwehr bei der Durchführung des 9. Weberschiffchenrennen unterstützen. Der GFC verkaufte deshalb im Vorfeld des Ereignisses bereits eine ansehnliche Zahl der insgesamt 200 Weberschiffchen. Der Rest konnte dann schnell den zahlreichen Schaulustigen vor Beginn der Veranstaltung „verkauft“ werden. Bei einem Einsatz von 5 Euro pro Schiffchen kam also eine ansehnliche Summe zusammen, die dann traditionsgemäß auf Beschluss des Ortsausschusses der FFW zur Unterstützung von Vereinen in der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden wird.
Der 20. Juni 2026 war in jeder Hinsicht ein großartiger Tag. Die Sonne strahlte fast den ganzen Tag, vielleicht war es ein wenig zu warm. Aber die von den Waltersdorfer Kameraden getroffenen Vorbereitungen hinsichtlich Wasser und Stärkungsmitteln, besonders für die Marschierer unter den Teilnehmern des Festzuges, schufen einen angenehmen Ausgleich dafür. Das Dorf entlang der Marschroute war festlich geschmückt, die Waltersdorfer und ihre Gäste waren ein gutes Publikum. Der lange Festzug wurde von Fahrzeugen der ortsansässigen Vereine oder deren Fußgruppen sowie von den Delegationen der benachbarten Feuerwehren mit ihren Einsatzahrzeugen gebildet. Das ergab ein sehr eindrucksvolles Bild. Aufmerksame Betrachter konnten auf diese Weise auch das im NBL-Bericht vom Mai beschriebene, in Olbersdorf stationierte neue Fahrzeug für den Zivil- und Katastrophenschutz, den CBRN-Erkundungswagen der neuen Generation, zumindest von außen betrachten.
Im Rahmen des Dienstplanes für die Ausbildung unserer Feuerwehrleute besuchten die Kameraden der OFW Großschönau die Feuerwache in Olbersdorf, um sich mit einem dort stationierten, neuen Fahrzeug für den Zivil- und Katastrophenschutz vertraut zu machen. Diese CBRN-Erkundungswagen der neuen Generation (finanziert und stationiert vom Bund, kosten pro Fahrzeug 311.000 Euro) werden gleichmäßig über die Bundesländer verteilt. CBRN steht für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren. Kommt es zu einer großflächigen Ausbreitung von CBRN-Stoffen, ist eine schnelle und effektive Lageerkundung notwendig. Erst dann können die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung eingeleitet werden. Der CBRN-Erkundungswagen wird zum Spüren, Messen und Melden radiologischer und chemischer Kontaminationen eingesetzt. Für den Schutz der speziell ausgebildeten Truppe im CBRN ErkW werden Schutzmasken, Filter, Pressluftatmer und Chemikalienschutzanzüge mitgeführt. Markierungsmaterial zur Kennzeichnung von chemischen, biologischen und radiologischen Kontaminationen ergänzt die Ausstattung zusätzlich.
Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Tage sind lang und die Baumblüte hat bereits ihren Höhepunkt überschritten. Am 1. Mai gab es einen besonderen Vollmond, den Blumen- oder auch Wonnemond. Auf Neudeutsch würden wir ihn vielleicht Flower Moon nennen. Der Frühling findet auch ohne uns Menschen statt, aber jeder erlebte Frühling ist für uns nicht nur das ersehnte Ende der dunklen und kalten Jahreszeit, sondern vor allem ein Versprechen auf Erneuerung und auf die Hoffnung, dass es weitergeht. In schwierigen Zeiten ist das von besonderer Bedeutung. Und wir erleben ohne Zweifel eine schwierige Zeit, in der manche von uns den Wunsch hegen, dass eine höhere Macht eingreifen möge, um die schlecht laufenden Dinge zu ordnen,
Es ist trotz allem so wichtig, die eigenen Traditionen, von denen es bei uns in der Gemeinde einige sehr gute gibt, zu leben. Also geht es bei der Feuerwehr immer um das Maibaumsetzen. Es ist die erste Freiluftveranstaltung des Jahres. Unsere Kameraden ließen sich auch nicht durch zwei Einsätze in der Nacht bzw. am Morgen des 30. April erschüttern, bei denen es um eine Türöffnung und einen schwelenden Container mit Laub und Schnittgut in Waltersdorf ging. Letzterer wurde gelöscht, die Tür geöffnet. Die Wohnung war leer, aber eine Weckeinrichtung hatte schon viele Stunden so laut gedudelt, dass Nachbarn um Hilfe riefen,
Am 20. März trafen sich die Kameraden der Gemeindefeuerwehr Im Saal des „Café Weinhaus“ zu ihrer bereits angekündigten HV. Gemeindewehrleiter Norman Postler eröffnete die Veranstaltung, begrüßte besonders Bürgermeister Frank Peuker, Ortsvorsteher Waltersdorf Frank Feurich und die zuständige Sachgebietsleiterin Caroline Lange. Anschließend bat er die Anwesenden um eine gedenkende Schweigeminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden Werner Opitz (73), Georg Hofmann (88), Christine Scholz (88) und Roland Bergmann (88), die alle über viele Jahre hinweg ihren Dienst in der Feuerwehr verrichteten. Maik Müller (Stv. Ortswehrleiter Großschönau) übernahm die Führung durch den Ablauf der Versammlung anhand der bekannt gegebenen, einvernehmlichen Tagesordnung.
Anders, als bei Berufsfeuerwehren, wird das Führungspersonal der Freiwilligen Feuerwehren in festgelegten zeitlichen Abständen durch Neuwahlen bestimmt. Das geschieht auf der Grundlage von Satzungen, für die es in Sachsen eine Mustervorlage gibt. In den Gemeinden wird dann nach einem Abstimmungsprozess zwischen Feuerwehr und Bürgermeister durch den Gemeinderat eine spezielle Satzung beschlossen, die auch immer wieder angepasst werden kann. In Großschönau geschah das zuletzt im Jahr 2012.
Demnach müssen Bewerber für die einzelnen Leitungspositionen ihre Kandidatur zwei Wochen vor der Wahl schriftlich beim Bürgermeister einreichen. In der Gemeindefeuerwehr Großschönau mit zwei unterschiedlich großen Ortswehren gibt es laut Satzung vier Führungspositionen: Ortswehrleiter (OWL) und Stellvertretender Ortswehrleiter (StvOWL) in den Ortsfeuerwehren Großschönau und Waltersdorf. Begrenztes Personal in den Feuerwehren erfordert auch Begrenzungen beim Führungspersonal für die Gemeindewehrleitung. Daher gilt laut Satzung, dass der Gemeindewehrleiter (GWL) und sein Stellvertreter (StvGWL) in einem Wahlgang aus den gewählten Ortswehrleitern ermittelt werden.
Siehe da, es gibt ihn noch, den guten alten Winter. Es ist mäßig kalt, und vermutlich könnte es ein wenig mehr Schnee geben, wenigstens ab Walterdorf Kretscham. Das ruhige, sonnenlose Wetter hier bei uns ließe sich gut mit dem neuzeitlichen Begriff „Dunkelflaute“ beschreiben, was den Jüngern einer CO2-freien Energieversorgung, die es nicht einmal in Deutschland gibt, weniger gut gefallen wird. Aber immerhin sind wir mit Ländern benachbart, die CO2-armen „Atomstrom“ liefern können, oder, wie Polen, in absehbarer Zeit dazu in der Lage sein werden.
An sich verlief der Start ins neue Jahr nach Plan, also wie immer. Die üblichen Rituale zu Silvester wurden zelebriert, und der reichliche Gebrauch von Böllern und Silvesterfeuerwerk hat auch dieses Mal bestimmt eventuelle böse Geister gleich für das ganze Jahr vertrieben. Sollte das bei uns trotzdem nicht ausgereicht haben, könnten wir auch noch auf unsere Nachbarn in Varnsdorf verweisen. Die dortige Feuerwerkswalze reichte für das gesamte Grenzgebiet aus. Man könnte meinen, man befinde sich an der Ostfront. Dabei liegt Varnsdorf aber westlich von uns. Und der nur gedanklich verwendbare Begriff „Ostfront“ verbietet sich angesichts der Lage in der überfallenen Ukraine ohnehin von selbst. Für unsere Feuerwehr verlief die Silvesternacht leider nicht störungsfrei. Gegen 02.00 Uhr war für die Kameraden der Spaß vorbei. Eine glimmende Feuerwerks- Batterie schien einer Anwohnerin gefährlich genug zu sein, um die Feuerwehr zu alarmieren. Da fragt man sich doch, ob nicht ein Eimer Wasser für alle die bessere Lösung gewesen wäre. Ansonsten wurde mit den Feuerwerkskörpern offenbar weitgehend verantwortungsbewusst umgegangen. Dafür sind die Feuerwehrleute immer sehr dankbar. Und die Denksportaufgabe für uns alle lautet, ob nicht weniger Feuerwerk völlig ausreichend wäre, um das neue Jahr zu begrüßen. Möge uns das neue Jahr die Kraft geben, das zu ändern, was wir ändern können! Dazu gehört dann auch etwas Gelassenheit, um das zu akzeptieren, was nicht änderbar ist, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.