Die letzten Einsätze

16.05.2020  Brandeinsatz  in Großschönau Hofebusch  Gemeldeter Borkenkäfer
10.05.2020  Brandeinsatz  in Großschönau Glodfabianteich  Brand eines
22.04.2020  Brandeinsatz  in Hutbergstraße  Waldbrand Hutbergstraße

Aus unserer Galerie


In diesen Tagen wurde uns bewusst, welchen Wert eine offene Grenze hat. Die seit der Öffnung im Jahr 2004 gewachsenen Verbindungen zum tschechischen Umfeld wurden in diesem Corona-Frühling durch die tschechische Grenzschließung erheblich gestört und behindert. Die Regierung in Prag war dabei besonders mutig. Mit Erschrecken nahmen Tschechen und Deutsche im hiesigen Grenzland zur Kenntnis, dass man meinte, die Grenze für mindestens ein halbes Jahr geschlossen halten zu wollen. Machen Stimmen war zu entnehmen, zwei Jahre wären angemessen, und es gab wohl vereinzelt auch den Wunsch, die Grenze am besten für immer dicht zu machen. Polizei und bewaffnetes Militär hinter dem Schlagbaum waren jedenfalls deutlich genug. Zum Glück wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Nun hieß es vor kurzem, am 15. Juni würden die Grenzen wieder geöffnet. Doch in der vorigen Woche ging alles ganz schnell. Der 6. Juni, also Sonnabend, sollte es nun sein. Dann war es plötzlich schon am Freitag um 12.00 Uhr soweit. Das Kabinett in Prag hatte getagt und sich der Methode Schabowski vom 9. November 1989 bedient: Frage: „Ab wann tritt das in Kraft?“Schabowksi: „Das tritt nach meiner Kenntnis... ab sofort, unverzüglich.“. Das Ganze hat ein wenig von einer seltsamen Komödie, aber bei Schwejk lachte man besser.

Wahrscheinlich wäre es ein wenig zu optimistisch zu hoffen, dass alles im Sommer wieder in die die gewohnte Normalität zurückfindet. Auch lassen sich liebgewordene, aber leider abgesagte Veranstaltungen nicht ohne weiteres nachholen. Das gilt für die Feier zum Maibaumsetzen in Großschönau ebenso, wie das Depotfest der Ortswehr Waltersdorf. Das alles ist bedauerlich. Immerhin, als ein Zeichen der Zuversicht, steht im Hof des Großschönauer Depots der Maibaum. Er sieht etwas kahl aus, denn ihm fehlt der Kranz, aber eine Birke an der Spitze gibt es. Weder die Feuerwehr noch Heinzelmännchen waren am Werke. Unter Beachtung der Corona-Regeln und mithilfe eines Kranes vom Bauhof wurde er am 30. April nach Feierabend völlig unfeierlich aufgestellt. Auch ist es seine letzte „Dienstzeit“, denn er ist schon altersschwach. Im nächsten Jahr wird es einen neuen Maibaum geben. Für diesen Sommer mag der alte Maibaum als Symbol dafür dienen, dass Verlass auf die Feuerwehr ist, und dass sie immer für die Bürger der Gemeinde da ist.
Die Feuerwehr war am 01. April 2020 im Trixibad in Großschönau im Einsatz, um eine umfangreiche technische Hilfeleistung durchzuführen. Es geht dabei tatsächlich um einen verlorenen Ehering. Nach der Sauna hat ein russischer Mitbürger den Ring offenbar im Schwimmbecken beim Abkühlen verloren. Der Feuerwehr blieb nichts anderes übrig, als das Wasser abzulassen. Unterstützung erhielten unsere Kameraden von einem örtlichen Unternehmer, welcher mit schwerer Technik vor Ort war. Alle Infos dazu sehen Sie im Video.

Corona, in aller Munde, überschattet derzeit auch unsere Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in Varnsdorf (CZ). Persönliche Treffen sind nach Schließung der Grenze unmöglich, so dass derzeit nur der Kontakt via Internet bleibt. Unseren Kontakt zum 53jährigen Jubiläum per Facebook möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Die Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr fand am 28. Februar in der Hubertusbaude statt. GWL Fabian Hälschke eröffnete mit der herzlichen Begrüßung aller Kameraden und Gäste, insbesondere Ehrenmitglied Eckard Schumann, Bürgermeister Frank Peuker, Ortsvorsteher Frank Feurich und ganz besonders des Kommandanten der Partnerfeuerwehr, Jiři Sucharda (Sbor dobrovolných hasičů Varnsdorf), zugleich Stv. Bürgermeister von Varnsdorf. Nach einem gemeinsamen Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden wurden zunächst die Berichte aus den Tätigkeitsbereichen vorgetragen.

Im Januar kam es zu zwei Einsätzen unserer Feuerwehr. Am 15. des Monats gab es auf der Ortsverbindungsstraße von Großschönau nach Bertsdorf einen schweren Wildunfall. Durch die Kollision mit einem Wildschwein wurde ein PKW stark demoliert und schleuderte gegen einen Baum. Die Ortswehr Großschönau erreichte mit dem Löschgruppenfahrzeug nach wenigen Minuten den Unglücksort. Auch die FFW Bertsdorf sowie Kreisbrandmeister und Rettungsdienst kamen umgehend an die Unfallstelle. Der im Luftrettungszentrum Bautzen stationierte Rettungshubschrauber wurde angefordert.

Unter diesem Titel kam 1990 ein Hollywoodfilm in die Kinos, bei dem Tom Cruise in der Hauptrolle einen jungen Rennfahrer spielt, der bei der amerikanischen Rennserie NASCAR verschiedene Duelle bestreitet. Im Film wird recht eindrucksvoll besagte Rennserie vermittelt. Einen Hauch davon kann man seit ein paar Jahren am Oberlausitzer Dreieck erfahren, wenn das Eastside Nascar Racing Team auf der Strecke seine Taxifahrten zum guten Zweck absolviert. Diesen guten Zweck unterstützen die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren von Großschönau, Waltersdorf, Jonsdorf, Bertsdorf, Svojkov sowie die Mitglieder des Ortsvereins des DRK Oberoderwitz und die zahlreichen Teilnehmer des Weberschiffchenrennens mit ihren Spenden, welche wie bereits berichtet wurde, zum Dreieckrennen in einem sehr emotionalen Rahmen übergeben wurden.

Im August war angekündigt worden, dass der Erlös des Weberschiffchenrennens einem guten Zweck zugeführt werden wird. Das ist nun beim 7. Oberlausitzer Dreieck (14. und 15. September) unter dem Motto „Sonnenstrahlprojekt nascar-hilft.de“ geschehen. Eine stattliche Summe wurde beim Weberschiffchenrennen und durch die befreundeten Rettungskräfte gesammelt, um an Krebs erkrankten Kindern zu helfen. Die Kameraden der Feuerwehren Großschönau, Bertsdorf-Hörnitz, Waltersdorf, Jonsdorf, Svojkov und die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Niederoderwitz hatten den Erlös des Wettbewerbs durch ihre Spenden ergänzt, so dass über 1.000 € zur Verfügung standen.

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