| 26.02.2024 Brandeinsatz in Gartensiedlung am HUtberg Großschönau Brand einer Gartenlaube |
| 24.02.2024 Brandeinsatz in Hörnitz Ernst Thälmannstraße Brand eines PKW an |
| 17.02.2024 Hilfeleistung in Hutberg Großschönau Gemeldete Hilfe Rufe aus |
| 26.02.2024 Brandeinsatz in Gartensiedlung am HUtberg Großschönau Brand einer Gartenlaube |
| 24.02.2024 Brandeinsatz in Hörnitz Ernst Thälmannstraße Brand eines PKW an |
| 17.02.2024 Hilfeleistung in Hutberg Großschönau Gemeldete Hilfe Rufe aus |
Vergleicht man die dramatischen Ereignisse in Brandenburg und anderenorts mit dem Geschehen hier bei uns zu Hause, wird man zu der Schlussfolgerung gelangen: Wir sind einigermaßen davongekommen! Dabei waren die geleisteten Einsätze für unsere Feuerwehrleute insgesamt strapaziös genug. Der Einsatz am 25. August auf der Waltersdorfer Straße war an sich ziemlich geringfügig. Es ging um ausgelaufene Betriebsstoffe in der Folge eines Verkehrsunfalls zweier PKW. Auch am Tag zuvor war eine kurze Hilfeleistung erforderlich, am Hofeberg, wo Oberflächenwasser in eine Garage zu laufen drohte. Aber zuvor, am 20. August, war unsere Feuerwehr voll gefordert, als sie zur Unterstützung der Löscharbeiten des Großbrandes an der Milchviehanlage in Olbersdorf gerufen wurde. Der TATRA bewährte sich bei der Bekämpfung der Flammen ein weiteres Mal in großartiger Weise, doch die Kameraden waren rund 20 Stunden im Einsatz. Zum Glück gab es Unterstützung durch den Einsatzzug des DRK, der sich schon anlässlich einer großen Einsatzübung als Basisstation auf der Schießwiese und bei dem Unfall am Großschönauer Bahnhof bewährt hatte.
Wir wollen uns nicht beklagen, denn überwiegend scheinen uns die heimatlichen Steine vor Unwettern zu bewahren, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ist nun in diesem Sommer zu viel des Guten geschehen? Jedenfalls ist der Mangel an Niederschlag gewaltig, und die Brandgefahr wirklich hoch. Im Monat Juli brannte es in unserem Umfeld gleich mehrmals. Am 3. Juli gab es einen Feldbrand an der Poche, ausgelöst vom defekten Schneidwerk eines Mähdreschers. Er wurde von den Gemeindefeuerwehren Großschönau und Hainewalde erfolgreich bekämpft. Am 4. Juli löste eine Strohpresse auf Spitzkunnersdorfer Flur einen Feldbrand aus, dessen Bekämpfung trotz TATRA durchaus eine Herausforderung war. Der Wind trieb die Flammen in ganz kurzer Zeit in Richtung der Fahrzeuge. Durch das Umbrechen eines Feldstreifens wendeten die Landwirte diese Gefahr jedoch ab, und die ganze Aktion verlief erfolgreich. Am Abend des gleichen Tages brannte in Großschönau eine Hecke, wohl nicht ganz von allein. Auch dieser Brand wurde erfolgreich bekämpft. Am 21. Juli war die Ereignisdichte besonders hoch. Etwas nach 16.00 Uhr startete das Weberschiffchenrennen auf der Lausur, wegen des Niedrigwassers unter schwierigen Bedingungen und mit durchaus dramatischem Zieleinlauf.
Am 28. April wurde das Feuerwehrjubiläum bei strahlend blauem Himmel gefeiert. Zum Auftakt gab es ab 14 Uhr eine große Einsatzübung auf der Schießwiese. Angenommen wurde, mit Genehmigung der Geschäftsführung, der Brand einer Lagerhalle in der DAMINO. Aus naheliegenden Gründen war daran nichts „geheim“. Die Kameraden waren vorbereitet, alle beteiligten Fahrzeuge standen abrufbereit in ihren Bereitstellungräumen. Der „Regisseur“ der Aktion, Kommandant Fabian Hälschke, fuhr nach dem Ertönen der Sirene auf der Schießwiese vor, um für das Publikum den Ablauf der Übung zu erläutern. Der angenommene Großbrand würde über Großschönau hinaus den Einsatz des größten Teiles der Wehren im Umkreis, also auch aus Tschechien, erfordern. Die Großschönauer würden zuerst eintreffen, um den Erstangriff zu übernehmen. Und so trampelte das „Nashorn“ an der Spitze der Kavalkade auf den Platz, um, zusammen mit dem Schlauchwagen, die Wasserversorgung aus der Lausur aufzubauen.
Schon im Februar traten die beiden Ortsfeuerwehren zu ihren Jahresversammlungen zusammen, auch um die Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr vorzubereiten. Die Ortswehrleitungen wurden nach ihren Berichten und Kassenprüfungen entlastet. Kommandant Fabian Hälschke rief noch einmal die Ereignisse des Jahres 2017 anhand einer Präsentation auf, an der deutlich wurde, wie hoch die Ereignisdichte in dem zurückliegenden Jahr war. Es begann mit einer Alarmübung unter winterlichen Bedingungen, war maßgeblich durch die Beschaffungsaktion für das neue Tanklöschfahrzeug (TLF) TATRA 4000 geprägt, die am 30.4. beim Maibaumsetzen mit dem Abschied vom alten TLF auf W 50-Basis und der Indienststellung des TATRA erfolgreich abgeschlossen werden konnte.Zuvor gab es mit der erneuten Unterzeichnung des Löschhilfevertrags mit der Feuerwehr Varnsdorf (Sbor dobrovolných hasičů Varnsdorf) einen ersten Höhepunkt. Der Vertrag jährte sich am 27. März zum 20. Mal und fiel mit dem Jubiläum einer 50jährigen, erfolgreichen Feuerwehrzusammenarbeit mit der Nachbargemeinde zusammen.
Am Freitag, dem 2. Februar trat die Ortsfeuerwehr Großschönau zu ihrer Jahresversammlung zusammen, um auf 2017 zurückzublicken und die Vorhaben für das laufende Jahr zu bestimmen. Der Kassenbericht wurde durch Samuel Hänsch vorgetragen, und auf Vorschlag des Kassenprüfers Walter Heine erfolgte eine Entlastung der Ortswehrleitung für das Haushaltsjahr 2017. Kevin Lukesch trug die Bilanz des Spielmannszuges in Stichworten vor. Der Gesamtbericht wird bei der HV der Gemeindefeuerwehr am 2. März vorzutragen sein. Kommandant Fabian Hälschke rief die Ereignisse des Jahres 2017 mit einer Präsentation auf, an der deutlich wurde, wie hoch die Ereignisdichte in dem zurückliegenden Jahr war.Es begann mit einer Alarmübung unter winterlichen Bedingungen, war maßgeblich durch die Beschaffungsaktion für das neue TLF TATRA 4000 geprägt, die am 30.4.beim Maibaumsetzen mit dem Abschied vom alten TLF auf W 50-Basis und der Indienststellung des TATRA erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Zuvor gab es mit der erneuten Unterzeichnung des Löschhilfevertrags mit der Feuerwehr Varnsdorf (Sbor dobrovolných hasičů Varnsdorf) einen ersten Höhepunkt.
Auch wenn der erzeugte # (Hashtag) „und wo bist du wenn die Sirene geht ?“ nur in Kreisen der Rettungsorganisationen für Aufmerksamkeit und Bekundungen, sogar bis aus Bayern, sorgte, blieben die Reaktionen hier zu Lande eher aus. Mit einem Andrang auf unser Ehrenamt ist wohl eher nicht zu rechnen. Positiv ist rückblickend die Weihnachtszeit verlaufen. Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit von Überraschungen und Menschen rücken näher zusammen. Dies durften wir in einer besonders schönen Geste erfahren. Lange wünschten sich die Feuerwehrleute in ihrem Schulungsraum neue Vorhänge, die es auch ermöglichen den Raum zu verdunkeln. Die alten Vorhänge waren mehr als in die Jahre gekommen und trotz intensiver Pflege unserer guten Seele Heike, nicht mehr repräsentativ. Eine Lösung musste her! Nach der Bearbeitungszeit des eingegangen Angebotes, konnte ein Aufmaß erstellt sowie Form und Farbe gewählt werden. Mit dem Raumausstatter Peter Lehmann hatten wir kompetente Beratung und eine perfekte Umsetzung. Nachdem die Vertikaljalousien angebracht und alle glücklich waren, weil sie unsere Erwartungen übertrafen,...
Nach einem unserer zahlreichen Einsätze in diesem Jahr, fragte mich ein junger Mann, was bei uns neulich los war: „Was war denn passiert? Gab`s Verletzte?“ Eine von vielen Situationen, die nach den Einsätzen leider Alltag sind. Also drehte ich den Spieß einmal um und fragte: „Wo bist eigentlich du, wenn die Sirene geht?“ Er winkte ab und sagte: „Das ist, glaub´ ich, nichts für mich! Mitten in der Nacht zum Einsatz, nur weil einer zu schnell gefahren ist und am Baum klebt oder weil ein Schuppen brennt oder Fehlalarm. Nee du, und außerdem habe ich Familie und geh´ ja schließlich auch arbeiten und nach Feierabend is bei mir Zick!“... Schmunzelnd nahm ich seine Aussage zur Kenntnis und grübelte so vor mich hin. Wenn meine Kameraden aus diesen Gründen nicht mehr kommen würden, wer käme dann? Was wäre, wenn die Feuerwehrleute so denken würden?
Mitten in der Nacht heulen die Sirenen, manch einer wird dadurch sogar munter, hört kurz darauf die Martinshörner und denkt: So ein Krach, können die nicht nur mit Blaulicht fahren? Ist doch eh´ keiner auf der Straße. Kaum jemand denkt dabei daran, dass die Feuerwehrleute bis vor einigen Minuten genau so friedlich im Bett lagen .