Die letzten Einsätze

24.02.2021  Hilfeleistung  in Großschönau Niederer Mandauweg  Person in Mandau
15.02.2021  Brandeinsatz  in Großschönau Mauerweg  Nachschau Glutnest in
26.11.2020  Hilfeleistung  in Großschönau Spitzkunnersdorferstrasse "Forsthaus"  VKU 2 PKW , auslaufende

Aus unserer Galerie


Unsere guten Freunde der Feuerwehr Svoikov hatten uns am 14.05. zur Fahrzeugübergabe Ihres „Neueren“ Einsatzfahrzeuges eingeladen. Die längere Pause des Nichttreffens ist weitesgehend bekannt und muss hier nicht weiter erwähnt werden. Wir starteten am Samstagmorgen in das 45-minütig entfernte Svojkov und wurden dort herzlichst empfangen. Nach einer kleinen Besprechung über den Tagesablauf, begann auch schon das eigentliche Highlight. Das neuere Löschfahrzeug wurde offiziell an die Feuerwehr übergeben.  Warum neuere? Das alte Fahrzeug der Marke Škoda-LKW aus dem Baujahr 1976 wurde durch einen Mercedes( Bild ) aus dem Jahr 1987 ersetzt. Beide Fahrzeuge wurden mit sehr viel Eigeninitiative (Beschaffung und Erneuerung) sowie durch Spendengelder von Privatleuten beschafft. Bei dem Mecedes wurde ein geringer Teil der Finanzierung durch die Gemeinde übernommen.

Beflügelt durch das fröhliche und erfolgreiche Fest beim Setzen des Maibaumes haben sich die Kameraden der Feuerwehr wieder dem Alltag zugewendet. Dieser hielt dann doch eine Reihe von Herausforderungen bereit. Am 9. Mai wurde unsere Feuerwehr nach Olbersdorf gerufen, um bei der Bekämpfung eines Waldbrandes zu helfen. Das Tanklöschfahrzeug (TATRA) und der SW waren gefragt und kamen erfolgreich zum Einsatz. Es handelte sich vermutlich um Brandstiftung. Am Nachmittag des18. Mai wurde die FFW zu einem Verkehrsunfall gerufen, der in Richtung Hörnitz passiert war. Gemeinsam mit den Feuerwehren Bertsdorf, Hörnitz und Zittau wurde die eingeklemmte Person aus dem Unfallfahrzeug gerettet. Später am gleichen Tag erfolgte der Ruf zu einer Türnotöffnung. Tragischerweise konnten die Rettungskräfte, trotz des sehr schnellen Handelns, nur noch den Tod einer Person feststellen, die noch selbst den Notruf abgesetzt hatte.

An ein Wunder hat niemand geglaubt, eher schon an die Macht des Faktischen, also das Abflauen der Coronerei. Also fand am 30. April nach einer zweijährigen Pause das erste Volksfest des Jahres 2022 in Großschönau statt. Das Wetter war freundlich, sogar die Sonne spielte ein wenig mit. Die Kameraden der Ortswehr hatten das Depot für die Feier vorbereitet, Verpflegung und Getränke herangeschafft und alles geschmückt. Die Feuerwehr-Hüpfburg erwartete die Kinder, die jungen Kameraden von der Jugendfeuerwehr Großschönau-Waltersdorf standen mit Kübelspritze und Zubehör für kleine Brandbekämpfungsübungen bereit.

Nach reichlich zwei Jahren Corona und zwei Monaten Krieg in unserer Nachbarschaft klingt ein Wort wie „Alltag“ regelrecht verlockend. Wir alle wünschen uns die normalen Dinge zurück und ahnen zugleich, dass es bis dahin noch lange dauern wird und wir noch nicht wissen, wie dieser neue Alltag aussehen kann. Bis dahin betrachten wir mit einiger Sorge die Preisschilder, die unseren Alltag umrahmen. Zum Alltag der Feuerwehr gehören auch solche Dinge, wie die jährlichen Reinigungsarbeiten in den Außenbecken des TRIXI-Bades.

Wie überall in unserem Leben, folgen auch in der Feuerwehr die Generationen aufeinander. Die Leistungsträger bilden die mittlere Generation, ein paar ältere Kameraden stehen mit ihren Erfahrungen noch zur Verfügung, die jungen Feuerwehrleute erwerben Kenntnisse und Qualifikationen und folgen ihren Vorbildern. Deshalb ist ein ausgewogenes Verhältnis der Altersgruppen so wichtig, die Gewinnung von Nachwuchs über die Jugendfeuerwehr unerlässlich für den Fortbestand einer Wehr. Und es kommt auf ein vertrauensvolles Miteinander der Kameraden an.

Es gab wirklich mehrere gute Gründe, sich über den 25. September zu freuen. Wie bereits bekannt, feierte der beliebte Spielmannszug sein 25jähriges Bestehen, der Termin für ein lange vermisstes Herbstfest der Feuerwehr Großschönau traf mit schönem Wetter zusammen, viele Gäste besuchten erfreulicherweise das Depot und es hat alles gut geklappt. Selbst das geltende Coronaregime war erträglich. Das Depot bot den Besuchern ein etwas anderes Bild, als bei den üblichen Festen.

Hinter diesem Begriff verbergen sich mehrere Gesichtspunkte. Da geht es einerseits um Dinge, die wir alle ständig beachten sollten, etwa bei der Arbeit in der Küche oder dem sicheren Umgang mit Brennstoffen in Haus und Garten. Wesentlich mehr Aufwand muss in den Betriebsstätten von den Unternehmen, besonders auch den beiden Textilbetrieben in unserer Gemeinde betrieben werden, um die Risiken eines Brandes zu minimieren. Dafür werden Brandschutzkonzepte entwickelt und ständig überprüft. Die Rolle der Feuerwehr, besteht zunächst darin, die potentielle Brandgefährdung in angemessenen Abständen zu überprüfen und gegebenenfalls Veränderungen vorzuschlagen. Damit soll dem Ernstfall eines eventuellen Löscheinsatzes vorgebeugt werden. Außerdem dienen derartige Inspektionen der Qualifizierung der Feuerwehrleute. Am Abend des 17. Juni fand eine spezielle Operativ-Taktische Schulung (OTS) durch die Großschönauer Wehr in der „Frottana“ statt. Deren Produktionsanlagen der sind weitläufig, es gibt auch Solardächer, die bei Bränden besondere Maßnahmen erfordern. Dieses Mal ging es um die Überprüfung der Löschmittelmengen, die das betriebseigene Hydranten-System zur Verfügung stellen kann. Daran nahmen das TLF mit Besatzung samt Ortswehrleiter (OWL), sowie der GWL teil. Seitens der Frottana waren der technische Leiter, Herr Toni Seiler, sowie Herr Kühn vom Planungsbüro zugegen. Mit Hilfe eines Durchflussmengenmessgeräts wurde die tatsächlich verfügbare Wassermenge überprüft.

Das neue Jahr begann für die Gemeindefeuerwehr am 15. März. Das ist sicher seltsam, aber an diesem Tag versammelten sich die Kameraden zum ersten Mal im nicht mehr ganz neuen Jahr in der Fahrzeughalle, um die jährlich fällige Unfallschutzbelehrung zu absolvieren, und um mit einem bescheidenen Gläschen Sekt auf das „neue“ Jahr anzustoßen. Die Einsatzfahrzeuge standen vor der Tür, damit die Abstandsregeln eingehalten werden konnten. Die Bauarbeiten im Schulungsraum sind abgeschlossen. Nun folgt die Gestaltung des Innenraumes.

Wie bereits angekündigt, fand am 23. April die fällige Wehrleiterwahl unter Corona-Bedingungen in der Großschönauer Fahrzeughalle statt. Das Geschehen reduzierte sich auf die Wahlakte, Erklärungen oder andere Wortbeiträge waren nicht vorgesehen. Die Wahl wurde von Amtsleiter Rainer Milde geleitet, Beisitzer waren Thomas Schaaf (Großschönau) und Sven Kurzer (Waltersdorf). Die Ortswehr Großschönau stellte 31 Wahlberechtigte, die Ortswehr Waltersdorf 14. Als Waltersdorfer Ortswehrleiter bewarb sich erfolgreich Kamerad Norman Postler.

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